Die Energie des Lebens

 

Inhalt:

- Was hält alles am Leben, Lebensenergie existiert

- Die bewusste Atmung ist der Schlüssel

- Schöne Gedanken sind Lebensenergie

- Lebensraumenergetik

- Die Geschichte von den drei Äpfeln oder was ist gesunde Ernährung

 

Demnächst auf dieser Seite:

- Natürliche Kreisläufe (Erde, Sonne, All)

- Was ist kosmische Energie?

- Der Garten als Generator

- Frequenzen

   Liebevolle Schulfassade von Kindern und Jugendlichen (Russland)

 

 

Was hält alles am Leben

Die Lebensenergie oder Prana oder kosmische Energie oder Chi oder oder oder, in fast allen Kulturen ist von einer solchen Energie die Rede. Selbst Einstein oder Newton haben diese unsichtbare göttliche Energie wahrgenommen. Es gibt Gedichte, Lieder, Bilder, Märchen, Filme – überall ist von jener Energie die Rede. 2003 oder 2004 wurde im rbb-fernsehen ein Professor der Uni Potsdam interviewt. Dieser sprach von einem Forschungsauftrag, welcher als Ziel hat, diese Energie zu messen und darzustellen. Das Ergebnis lässt auf sich warten, wobei als Zwischenergebnis definitiv feststeht, dass eine solche Energie existiert.

Als Bild für die Wertigkeit  – ohne Essen können wir Tage und Wochen leben, ohne Trinken wenige Tage, ohne Luft wenige Minuten, ohne Lebensenergie keine Millisekunde. Oder 100% Lebensenergie ist wie frisch verliebt und weniger bei unter 20% hat man Selbstmordgedanken. Auf einer Wildblumenwiese sind nach Feng Shui 300% und in geschlossenen Räumen maximal 80% LE.

Wo finde ich diese unsichtbare Zauberenergie, was ist die Quelle? Die Suche ging über Taoismus, Thai Chi, Feng Shui, Heilige Geometrie und immer wieder durch Wasser bis zum Wissen der Ahnen. Im Taoismus habe ich ein geistiges Verständnis für die wirkenden Kräfte bekommen. Es geht um den ewigen Wandel, das Wechselspiel zwischen Yin und Yang, dem männlichen und dem weiblichen Prinzip. So entstand auch das Buch der Wandlungen – das I Ging. Das bis jetzt älteste Orakel der Welt. Soweit meine philosophische Betrachtung. Mein Geist wollte noch wissenschaftliche Beweise für die Existenz der Schöpfung. Die fand ich in der heiligen Geometrie. In dem Buch „Die Blume des Lebens" von Drunvalo Melchizedek konnte mein unruhiger Geist endlich zur Demut gebracht werden. Mein Geist glaubt und hofft also wieder, so das ich für die Botschaft des Wassers offen bin. So kann ich heute, dank der Anregung von Masaru Emoto Wolken auflösen, Reis fermentieren bzw. faulen lassen. Ich vermute alles hängt zusammen. Sprache, Denken, Träumen, Lebensenergie, Kosmos, Erde, Mond, Wasser, Tiere, Mikroorganismen, Pflanzen, Steine und die Quelle des Ganzen - die menschliche Vorstellungskraft.

Die bewusste Atmung ist der Schlüssel für alles Weitere. Atemtherapie wird schon in fast allen Städten angeboten. Auch wenn ich persönlich meist noch unbewusst atme, habe ich die Erfahrung des bewussten Atmens gemacht, so dass ich einige Tipps geben möchte. Atmet ungefähr 80% der Luft durch die Nase ein, 20% durch den leicht geöffneten Mund. Füllt die einströmenden Luft erst in den Bauch, dann Zwerchfell und Lungen. Beim Ausatmen anders herum und durch den Mund. Entspannt euch und erzwingt nichts, atmet immer leicht gegen die Spannung. Versucht immer ein bisschen mehr auszuatmen als drin ist, zieht den Bauch ein und macht in ganz leer. Von großem Vorteil wäre saubere Landluft, noch effektiver kristallklare Bergluft. Die Kraft wird noch gesteigert, wenn mehrere Personen in der Runde sind. ("Wenn mindestens zwei Menschen in meinem Namen zusammenkommen,..." Jesus). Was bedeutet, dass der Mensch auch in der Lage ist den Raum um ihn herum zu säubern. Wie gesagt es ist alles eine Frage des Bewusstseins. Noch ist die Ionisierung der Luft bzw. des Wassers für das Leben ungünstig. Als Bild dazu stelle man sich vor, in einem Industriegebiet oder im Berufsverkehr zu atmen und vergleicht in seiner Vorstellung den tiefen erfrischenden Atemzug nach Schneefall und Frost in den Hochlagen. Das eine ist Gestank von dem ich Kopfschmerzen bekomme, das andere schmeckt wie Pfefferminze. Wir haben die Wahl. Um jederzeit und an jedem Platz unserer Welt gesunde energiereiche Atemluft zu haben, müssen wir nur mit unseren Verbrennungstechnologien aufhören. Durch die Verbrennung von eingelagertem Kohlenstoff (Erdöl, Kohle) entstehen Staubteilchen in der Luft, deren Reibung erzeugt positive Ladungen, welch wiederum zur Verminderung der freien Ionen führt. Durch diese Übersättigung hat bereits ein großer Teil unseres Wassers seine Reinigungskraft verloren. Die Lösung werden keine Wasserenergetisierer sein. Diese betrachte ich jedoch als wichtigen Schritt, sich mit unserem Wasser auseinander zu setzen. In den letzten Jahren wurden richtige Quantensprünge in der Wasserforschung gemacht. Mehr unter Neue Zivilisation.

Mein physischer Körper wollte endlich wieder fühlen bzw. mein Geist will den Körper fühlen. Thai Chi ist eine wunderbare Methode, für mich jedoch etwas langweilig. Nachttauchen ist mein Geheimtipp, allerdings nicht so wie die meisten, eher ein spiritueller Dive, ohne Angst. Jedenfalls kann mein Körper diese Energien wahrnehmen. Jeder kann das – es ist nur eine Frage der Atmung und des Loslassens. Wenn der Geist dann den Gefühlen traut, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten, wie Telepathie, Gedankenlesen, Hellsichtigkeit, Vorahnungen usw. Dies alles habe ich bei meiner Ausbildung am Inner-Wise-Institut bestätigt gefunden. Es ist wahrhaft wunderbar, wenn man sein Herz spüren kann. Irgendwie scheine ich meinen weiblichen Teil in mir gefunden zu haben. Jetzt kann ich annähernd nachfühlen, wie es den Frauen gehen muss. Es tut schon sehr weh, in dieser männlich dominierten Welt zu leben. doch das ist bald vorbei. Es ist schon vorbei - nur müssen wir uns erst daran gewöhnen. Entscheidend ist die Balance, das Gleichgewicht der Kräfte, dann haben wir die goldene Mitte, das neutrale Kind und alle Macht. (Werdet wieder wie die Kinder, sonst könnt ihr nicht Gottes Himmelsreich....Bibel) 

Es gibt also eine große Neuigkeit oder alte Weisheit zu verkünden - der Mensch selbst ist der Schlüssel. Kurz gesagt - schöne Gedanken erzeugen Lebensenergie. Diese von uns in den Himmel strömende Energie wird von den Himmelskörpern reflektiert und entsprechend unserer Aufmerksamkeit und Absicht wieder hier verteilt. Diese Energie ist so stark, das wir es uns nicht vorstellen können. Sie ist so schnell, dass sie durchs gesamte Universum flutet und z.B. als Licht wieder zur Erde zurückkehrt. Also schöne Gedanken erhalten alles am Leben - das ist die Lebensenergie. Gedanken aus der Angst heraus bringen Zerstörung, diese Energie geht in die Erde und wird dort gereinigt. Wird es zuviel, muss es sich als Naturkatastrophen entladen. Auch durch Menschen gemachte Explosionen sind Ausdruck dessen.  Lebensenergie will fließen und ist, da es ja dem Gedanken entsprungen ist - intelligent. So fließt sie lieber auf einer Blumenwiese, statt in einer versiegelnden Stadt. In China hatte man dies verstanden und sogar Möglichkeiten gefunden, das Chi zu lenken. Im Feng Shui versucht man die Lebensenergie auszutricksen, indem man mit Kunstblumen, Fächer, Bildern usw. die Lebensenergie anlockt und durch das Haus lenkt. Das gelingt ganz gut, kann aber die Energie einer Blumenwiese, eines Wasserfalls, eines Krallenriffs nicht erreichen. Die Kunst der Lebensraumenergetik ist es, eine Harmonie der Kräfte herzustellen und alles fließen zu lassen. Da jeder Mensch individuell ist, hat sich jeder auch einen persönlichen Lebensraum gewählt. Ich halte dafür Ratschläge aller Art auch für Schläge, es sei denn der Klient kommt selber auf die Antwort. Bei der Fragestellung darf man natürlich behilflich sein. Aus diesem Grund sind es Phänomene und nicht beweisbar. Scharlatane gibt es auch nicht, denn letztlich entscheidet jeder selbst. So ist jeder Akt, auch wenn manche viel Geld kosten, ein Akt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu konzentrieren. Diesem setzt uns unser Weltbild die Schranken. Je nach Perspektive ist mein Leben voll davon oder es gibt gar keine Schranken. Wie gesagt es ist alles eine Frage des Bewusstseins. So kann ich frustriert und ängstlich durch die Welt rennen und andere dafür verantwortlich machen oder ich kann mit vollem Vertrauen in mein Leben schönen Gedanken bevorzugen. Um dieses Selbstbewusstsein zu bekommen ist ein Familienlandsitz der ideale Lebensraum.

 

Lebensraumenergetik

Mittlerweile wird mit der Lebensenergie gut verdient. Die erfolgreichsten Menschen dieser Welt, z.B. Bill Gates wissen darum und lassen sich beraten. Ein wundervolles Beispiel liefert Yoko Ono (John Lennons Ehefrau) mit ihrem Anwesen. Doch auch deutsche Künstler, Politiker oder Industrieelle haben ihre Berater. Man kann sich also bis zu einem gewissen Maß Lebensenergie kaufen. Obwohl es sie eigentlich umsonst gibt. Was kostet es eine Blumenwiese anzulegen? Entscheidend dabei ist, sich nicht von Beratern abhängig zu machen. Idealerweise wäre ein einziger Termin ausreichend, wenn es dem Kunden möglich ist, die Energie selbst zu halten. Dies gelingt nur durch die eigenen positiven Gedanken. Schlechte Gefühle ziehen Cha-Energie (Todesenergie) an. Ein großer Feng Shui Meister Yes Lim faßt es wunderbar zusammen: "Zeig mir wo du wohnst und ich sag die wer du bist."  Alles was wir selber aussenden, ziehen wir auch wieder an. Deswegen ist die beste Raumenergetik die Reinigung der Bewohner selbst und/oder umgekehrt, die stärkste Kraft Räume zu reinigen, ist die kindliche Unschuld & Reinheit. Mehr zu diesem Thema unter  Unsere Dienstleistungen & Kontakt..

Körper - Geist  haben verstanden und sollten im Einklang funktionieren. Doch irgendetwas fehlte mir immer noch. Was ist der höhere Beweggrund für alles? Mein Gott - ich habe die Seele vergessen. Das liegt daran, das sie sich immer liebevoll zurück hält und gewähren lässt. Nur ist sie die Wahrheit über uns, das was wir wirklich sind - die wahre Liebe, das unschuldige Kind in uns. Was ist das? Ist es mein höheres Selbst, mein göttlicher Funken in mir, wie unterscheide ich zwischen vom Ego getarnten Gefühlen und echten Mitteilungen der Seele. Die endgültige Antwort habe ich noch nicht in die Tat umgesetzt, deswegen kann ich nur glauben. Ich habe noch nicht alles losgelassen und solange ich darüber nachdenke, entstehen weiter getarnte Gefühle. Die Antwort welche in die Tat umgesetzt werden muss – ist nicht zu denken, so wie als Kind, als der Augenblick im Spiel ewig erschien. Das gelingt mir periodisch immer öfter und das ist es, was das Leben heute so spannend macht und mich dazu veranlasst, dies hier zu schreiben. Nur noch zu fühlen und danach zu handeln ist der Weg – nicht umgekehrt, sonst wird der agierende Schöpfer zum reagierenden Sklaven. Und Fühlen ist ein weibliches Prinzip des Aufnehmens. Die Durchsetzung dieses wahren Prinzips in unsere Kultur und der Ausgleich der Kräfte ist größte Herausforderung. Wissenschaften wie Vastu oder Feng Shui sind Mittel, die Kräfte harmonisch zu gestalten und fließen zu lassen. Sie lehren uns auch, wo wir diese Energie finden, im Wind und Wasser (Feng Shui). Ich selbst verlasse mich auf die intuitive Lebensraumenergetik, die jedem Menschen innewohnt. Wir sind dafür da, anderen dabei zu helfen, diese in sich zu entdecken, indem wir es leben!

 

 

 

 

 

Die Geschichte von den drei Äpfeln oder was gesunde Ernährung ist

Es ist heute - Millenniumswechsel. Wir haben mal wieder einen kosmischen Zyklus in einer Millionen Jahren durchlebt. Wir wachen so langsam auf und erinnern uns wieder, wer wir wirklich sind und was wir wollen. Unter den vielen Menschen die heute wieder mit Pflanzen  reden, gibt es auch schon welche, die die Sprache verstehen können. So kam es, das ein kleines Kind ein Gespräch aus der Obstschale hörte. Neben vielen Früchten, waren drei Äpfel der gleichen Sorte, welche sich über ihr Leben austauschten.

Der Größte unter ihnen sprach von einem weit entfernten Land, wo er gewachsen war. Davon das der Mensch alles getan hat, um ihn zu so einem schönen Apfel werden zu lassen. Um ihn besser mit allem versorgen zu können, legte der  Mensch ganze Plantagen an. Auch wusste er von seiner Herkunft, der Zucht, als Steckling, von der Veredelung bis zum jährlichen Schnitt. Es wurden ganze Bienenvölker in großen Wagen herangefahren, damit die meisten Blüten befruchtet werden. Dann kamen Traktoren und Flugzeuge, um uns zu besprühen, schließlich durften wir ja nicht krank werden. Auch wenn es uns weh tat, diese ätzenden Stoffe zu atmen, das saure Wasser zu trinken, so sind wir doch alle schön geworden und unser Obstbauer kann vom Verkauf leben. Und noch viel mehr Menschen, die in der Baumschule arbeiten, die Arbeiter, Wissenschaftler in den chemischen Fabriken, die Maschinenbauer, der Energielieferant, der Bergarbeiter, der Verpackungshersteller, der Wasserwerker,  der Erntehelfer, der Sortierer, der Verpacker, der Aufkäufer, der Frachtarbeiter, der Hafenarbeiter, der Großhändler und der Einzelhändler im Obstladen. Für alle bin ich gewachsen, sie alle verdienen mit mir ihr Einkommen, deswegen bin ich auch so teuer. Die Schönheit hat halt seinen Preis, so wurde ich noch radioaktiv bestrahlt, um die lange Reise bis in den Obstkorb ohne Verlust meiner Schönheit, machen zu können.  Meine Geschwister, die nicht so gut aussahen, wurde in großen Maschinen zu Mus verarbeitet. Die Reste wurden noch zu Schnaps gebrannt. Wer schön sein will, muss eben auch leiden. Er war sich sehr sicher, als erstes von Menschen erwählt zu werden und das wäre auch nur gerecht, denn er wartete schon viele Tage seit der Ernte auf die Erlösung, gegessen zu werden. Bis dahin dürft ihr noch meine Schönheit und meinen Preis bewundern. Doch  stellt mir bitte keine Fragen mehr, über mein Leben, ich mag mich an die Schmerzen nicht mehr erinnern.

Der etwas kleinere Apfel staunte nur über die Geschichten  aus den fernen Ländern. Er selbst stammt von einem Biobauern aus der Nachbarschaft und konnte von keinen Reiseabenteuern berichten. Doch war sein Leben ganz anders, als das seines großen Bruders. Auch er wusste um seine Herkunft, der Biobauer hatte ihn als junger Baum von einer Baumschule und beschnitt ihn auch jedes Jahr. Er hatte viele andere Pflanzen, als Nachbarn, so konnte er viel erfahren. Als er mal krank wurde, brachte ihm sein Bauern ganz viele Mikroorganismen, mulchte die Baumscheiben, damit die Erde nicht vertrocknen konnte und gab ihm manchmal kaltes Wasser zu trinken. Als mal ganz viele Blattläuse und Raupen zu Gast waren, gab er uns starke Kräuterbrühen. Ich bin zwar nicht so schön und prall wie du, sprach er zu dem Großen Apfel, aber ich musste nicht leiden, um so zu werden wie ich jetzt bin. Auch wenn er ein paar Stiche auf seiner Haut trug, wusste er doch, dass ein Mensch intuitiv seine Gesundheit spürt und ihn als erstes wählt. Schließlich war er fast noch teuerer wie sein großer Bruder. Gesunder Boden hat halt seinen Preis, weil der Bauer mit uns auch mehr Arbeit hat.

Beide Äpfel warteten nun auf das Wort des Kleinsten unter Ihnen. Doch dieser schwieg. Auf das Drängen der anderen, doch endlich auch etwas über sein Leben zu berichten, gab er nach und antwortete: es tut mir leid, aber wenn ich über mich berichte, wird es euch selbst gar nicht mehr gut gehen. Vielleicht werdet ihr neidisch oder fault vor Wut. Na du bist uns ja einer, sprach der Große, mach nicht solche Geheimnisse und sprich frei heraus, verrate uns doch, warum du so klein bist und doch vor lauter Freude so strahlst. Nun, sprach der Kleine Leuchtende, ich bin so glücklich, weil ich weis, warum ich gewachsen bin.  Ich wusste von Anfang an, was meine Aufgabe ist. Das ist alles.

Was, das soll alles sein, rief der Mittlere, was sind das denn für Geheimnisse, erzähl uns lieber von deiner Herkunft. Also gut, sprach der Leuchtende, ihr müsst mir aber versprechen, nicht vor Kummer runzelig zu werden. Wir werden unser Bestes geben, meinten die beiden anderen. Ich entstamme einer alten Obstbaumdynastie. Meine Ahnen sind über 100 Jahre alt geworden und auch der Baum von dem ich stamme ist bald 80. Wir Früchte wachsen nicht jedes Jahr, so kann sich der Baum alle paar Jahre erholen. Wenn mal ein Sturm uns knickt oder der Blitz einschlägt, bilden sich aus dem Stamm neue Triebe, so konnten wir Generation für Generation, am gleichen Ort gedeihen. Dadurch wurde das Wissen um unsere Bestimmung ohne Unterbrechung weitergegeben. Na die kennen wir auch so, unterbrachen ihn die beiden anderen. Wir sollen verkauft werden, damit unser Besitzer Geld bekommt. Damit seine Familie nicht hungern muss, strengen wir uns an, jedes Jahr reiche Ernte zu tragen.

 Der Kleine fragte kleinlaut, woher sie denn wissen für wen sie wachsen, welche Heilstoffe sie entwickeln sollen? Ah, ich weiß es, ihr könnt in die Zukunft sehen und wisst schon lange vor der Ernte, welcher Mensch euch essen wird. Wie macht ihr dass, ein Baum  kann sich doch nicht bewegen, weder im Raum noch in der Zeit, er bleibt doch immer am selben Ort und lebt im Augenblick, wollte der Kleine ganz aufgeregt wissen. Doch die beiden wurden ganz nachdenklich und schwiegen. Warum antworte ihr nicht, ist es ein zu großes Geheimnis, bitte verratet es mir, bettelte der Kleine. Doch die beiden anderen runzelten die Stirn. Also gut, wenn ihr es mir nicht verraten wollt, erzähle ich weiter aus meinem Leben. Ich lebe hier, in dem Garten hinter dem Haus schon tausende von Jahren. Der Urgroßvater dieser Familie bat uns, viele Früchte im Jahr zu tragen, da die Menschen im Krieg waren und viele Hunger leiden mussten. So gaben wir uns alle Mühe und trugen reichlich, so viel dass die Äste mit unserem Gewicht krachten. Es war ein wunderschönes Gefühl, dass so auch andere Menschen uns essen durften. Doch jeder von uns wollte nur von dieser Familie gegessen werden, weil ja niemand ahnen konnte, was den anderen Menschen fehlte und  so konnten wir auch nicht alle Heilkraft entwickeln. Wir haben erfahren, dass es wichtig für uns Pflanzen ist, zu wissen, für welchen Menschen wir bestimmt sind. Deshalb verratet mir bitte Euer Geheimnis in die Zukunft zu schauen und Kontakt mit dem Menschen aufzunehmen, welcher euch mal essen wird. Bitte, bitte, bitte. Da gibt es nichts zu verraten, wir wissen es nicht. Ihr wisst es nicht, wozu habt ihr denn gelebt, fragte der Kleine ungläubig. Na das haben wir doch schon gesagt, damit man mit uns Geld verdienen kann. Ach so jetzt verstehe ich, die Menschen können mit Geld ihre Krankheiten und Leiden heilen, aber warum gehen sie denn den Umweg. Na egal, jetzt will ich euch noch den Rest aus meinem Leben erzählen.

Nach dem ich also vor 80 Jahren aus dem Stamm meines Vaters neu geboren wurde, übernahm ich auch sein sein gesamtes Wissen, um unsere Bestimmung, die Liebe und das Licht des Menschen zu speichern und in köstliche Früchte zu verwandeln. Da die Kinder und Kindeskinder immer wieder in ihren alten Garten zurückkamen, war es immer die gleiche Familie. Ich bin darüber sehr glücklich. Denn vor ungefähr 60 Jahren kamen andere Menschen in den Garten, wir hatten keine Zeit uns auf diese einzustellen. Es war auch sehr schwer die Gedanken, dieser meist Männlichen zu interpretieren. Sie waren sehr krank, denn sie konnten nicht fühlen, waren von ihren Frauen und Familien getrennt, hatten Angst sie nie wieder zu sehen. Darum schimpften sie, hatten schlechte Gedanken und töteten Leben. Wir konnten ihnen nicht helfen und waren froh, dass sie wieder gingen und unsere Familie zurückkehrte. Wir waren alle sehr glücklich, bis heute und wenn man uns lässt, bis in die Ewigkeit. Das Leben ist die reinste Freude, wenn man weis, was man zu tun hat. So erfreuten wir unsere Familie im Frühjahr mit einer duftenden Blütenpracht, spendeten Schatten für viele Pflanzen, welcher uns dafür wichtige Informationen gaben. Wir waren Lebensraum für viele Tiere. Im Herbst schenkten wir den Menschen all diese wunderbaren gespeicherten Energien zurück. Wieso zurück, wollte der große Apfel wissen. Na weil, wir doch jeden Tag die Liebe und Aufmerksamkeit der Bewohner, denen wir dienen, bekommen haben. Ihr könnt mit Menschen reden, wollt der Mittlere wissen. Ach herjeh, wollt ihr damit sagen, dass ihr nicht die Energie vom Gesang eines Menschen kennt, reden eure Bauern nicht mit euch? Wenn sie euch nicht streicheln und liebkosen, dann fehlt euch doch der Auftrag? Was ist den dein konkreter Auftrag, fragten die anderen. Mein Auftrag ist es zu heilen. Ich weis das mich das kleine Mädchen, welches uns gerade belauscht, gleich nehmen wird. Sie weis, das ich in mir einen Stoff trage, der ihre Hautreizung durch die unsaubere Luft, heilen kann. Sie hat schon viel Hilfe von anderen Pflanzen bekommen, doch ich habe den Stoff, der ihr noch fehlt.

Ich weis noch genau, wie sie auf ihrer Schaukel im Schatten meiner Korne, ein wundervolles Lied vom Paradies vorsang. Das war das selbe Wissen was ich von meinen Ahnen hatte. Alle Pflanzen lauschten ihr und die Tiere des Gartens versammelten sich, um keinen dieser herrlichen Klänge zu verpassen. Es war so schön und die Freude steigerte sich in Glücksgefühle, für alle die diesen Gesang hörten. Bis zur Ekstase brachte sie den ganzen Waldgarten, so sprang sie übermütig von der Schaukel und viel mit ihrer betroffenen Haut auf die Blumenwiese. Bei dem Versuch durch eine Rolle vorwärts schnell auf die Beine zu kommen, ritzte sie sich an der Rose, die meinen Stamm umgibt. So hatten wir alle Informationen die wir brauchten. Etwas Schweiß und ein kleiner Tropfen Blut reichten aus, um den Stoff zu ermitteln, den sie brauchte. Ihre Träume vom glücklichen Leben wurde von der Sonne und den Sternen reflektiert und durch unsere Blätter und Früchte gespeichert. In Zusammenarbeit mit anderen Pflanzen, haben wir ein komplettes Heilpaket erstellt. So hat sie bereits meine Nachbarn die Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren, Sommeräpfel, eben alle Früchte zu richtigen Zeit in der richtigen Dosis zu sich genommen. Wir Winteräpfel und unsere Freunde die Nussbäume und  Zirbelkiefern bringen den Heilprozeß im Winter zu Ende. So tragen alle im Garten zur Gesundheit und Lebensfreude dieser hier lebenden Familie bei. Meine Aufgabe ist es, Geschenk zu sein und gleich ist es so weit, ich bin ja auch schon vor über einer Stunde gepflückt wurden und werde bald nicht mehr die ganze Heilkraft halten können. Mein Süßer Duft, aktiviert schon alle für  die Verdauung erforderlichen Mikroorganismen in ihrem Körper. Ich kann das Glück kaum fassen, endlich meine Bestimmung zu erfüllen und diesem kleinen Mädchen, der lieben Nina zu dienen. Lebt wohl, bis nächstes Jahr und dann verratet ihr mir euer Geheimnis. Ich kann mein Gefühl der Hingabe zu diesem Mädchen nicht in Worte fassen. Das  Leben auf diesem Familienlandsitz ist Glück und Freude und alle werden in Liebe immer wieder neu geboren, Jahr für Jahr. Das ist meine Wahrheit als Paradiesapfel.

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